Achtsamkeit & Selbstfürsorge.

Beiträge für die Gesundheitslounge

Hier können Sie meine wöchentlichen Beiträge als Expertin für Achtsamkeit und Selbstfürsorge für das Online-Portal Gesundheitslounge lesen, das Informationen, Inspirationen und konkrete Anleitungen für ein gesundes & glückliches Leben gibt.


Aktiviere nun glückliche Erinnerungen!

Das Jahr geht seinem Ende entgegen. Und alles, was wir in diesen zwölf Monaten erlebt haben, lebt in uns fort. Unsere Erinnerungen sind Teil dessen, wer wir heute sind. Indem wir uns die glücklichen Momente dieses Jahres in Erinnerung rufen, bereichern wir unser Leben im Hier und Jetzt. Nimm dir daher heute noch einmal die Zeit und lasse das zurückliegende Jahr Revue passieren. Vielleicht auch holst du mal wieder alte Familienalben hervor. Erinnerst du dich an die Augenblicke der Geborgenheit im Kreise deiner Familie? Kannst du das freudige Herzklopfen wieder spüren, mit dem du Arm in Arm mit deiner ersten großen Lieben in die Kamera strahltest? Auch wenn diese Momente vergangen sind, so sind sie doch unvergänglich. Sie sind Teil unseres Lebens, wir können uns jederzeit an ihnen erfreuen und in schweren Zeiten davon zehren. Und je intensiver wir diese glücklichen Erfahrungen aktivieren können, desto kraftvollere Ressourcen stellen sie für unser Leben im Heute dar.
Vielleicht möchtest du daher auch andere Menschen an diesen Erinnerungen teilhaben lassen. Schau dir die Fotos gemeinsam mit deinem Partner und deinen Kindern an oder veranstalte einen nostalgischen Dia-Abend mit Freunden. Welche Geschichten erzählen diese Bilder? Was waren die wichtigen Begegnungen? Wer sind die Menschen, die dein Leben geprägt und es mit ihrer Liebe und Fürsorge bereichert haben? Indem wir unsere Erinnerungen mit geliebten Menschen teilen, werden sie zu gemeinsamen Erinnerungen. Sie machen unser Leben reich und erfüllt und geben ihm eine Bedeutung, die weit über uns selbst hinausreicht.

Kleiner Glückstipp: 
Bewahre Fotos von glücklichen Momenten deines Lebens an Orten auf, wo du diese sehen und dich jederzeit daran erfreuen und Kraft daraus schöpfen kannst. Umgib dich mit Bildern von geliebten Menschen.

 

Ich & meine Schwester
Ich & meine Schwester


Entzünde das Licht der Weihnacht!

Die Weihnachtszeit bietet uns viele wundervolle Gelegenheiten für ein Fest der Sinne: die besinnlichen Abende bei sanftem Kerzenschein im Kreise der Familie und guter Freunde, der Duft der Tannennadeln und des Glühweins, der durch die Wohnung zieht, die köstlichen Speisen und Süßigkeiten, die wir an diesen Tagen genießen.
Indem wir unsere Sinneserfahrungen mit geliebten Menschen teilen, intensivieren wir diese noch. „Das Gute ist umso ergiebiger vorhanden, desto mehr wir darüber reden“, erkannte der englische Dichter John Milton. Deshalb ist es eine Tradition an Weihnachten, sich Geschichten zu erzählen: Geschichten vom Wunder der Liebe, von den großen Momenten der Menschlichkeit, von magischen Begegnungen der Seele auf ihrer Lebensreise. Geschichten, die unser Herz öffnen und unseren Lebensmut stärken.
Diese Tagen laden auch dazu ein, aufmerksam zu werden für die vielen angenehmen Dinge des täglichen Lebens: die wohlige Wärme des Kachelofens, das warme Bad am Abend, die köstliche Mahlzeit im Kreise der Familie. Wenn wir uns diese Geschenke bewusst machen, dann wächst mit der Dankbarkeit für das eigene Leben auch der Wunsch, dessen Fülle zu teilen. Dazu lädt Weihnachten, das Fest der Liebe, ein. Nicht nur unsere Liebsten zu beschenken, sondern unser Herz zu öffnen und Fürsorge für unsere Mitmenschen in Not zu entwickeln. „Je mehr Freude wir anderen Menschen machen, desto mehr Freude kehrt ins eigene Herz zurück“, besagt eine alte Lebensweisheit. Ja, teilen macht glücklich. Großzügigkeit bereichert das eigene Leben. An Weihnachten feiern wir das Licht, das in die Welt gebracht wurde. Und jeder von uns kann zu dessen Helligkeit und Wärme beitragen, kann sein eigenes Licht daran entzünden und dieses weitertragen, um die Flamme der Menschlichkeit zu hüten und zum Leuchten bringen.



Hab' Mitgefühl mir dir!

Wäre es nicht wunderbar, wenn du dir selbst die Fürsorge und das Mitgefühl schenken könntest, die du deinen Kindern, Partnern und Freunden so selbstverständlich gibst? Wenn du dir in guten und in schlechten Zeiten selbst schützend zur Seite stehen würdest?
Schon ein Augenblick, in dem wir uns mitfühlend und liebevoll uns selbst zuwenden, kann den ganzen Tag verändern. Und viele solcher Momente können unserem Leben eine völlig neue Richtung geben. Anstatt uns also für unsere verletzten Gefühle noch zu schämen, uns dafür zu verurteilen und zu kritisieren, können wir uns ihnen ebenso gut tröstend zuwenden und sie liebevoll in unser Herz aufnehmen. Wir zeigen Erbarmen mit uns selbst und sind freundlich und wohlwollend mit uns. Das ist zugleich die Basis für wahres Mitgefühl mit anderen Menschen. Denn erst die Fähigkeit zu Mitgefühl mit sich selbst macht Mitgefühl mit anderen möglich. Wenn du also gut für dich selbst sorgst, dann verfügst du auch über die Ressourcen, fürsorglich und liebevoll mit deinen Mitmenschen umzugehen.
Kleiner Tipp:
Kreiere dir dein eigenes Kraftmantra für schwierige Zeiten. Immer dann, wenn du etwas Selbstmitgefühl brauchen könntest, kannst du dieses innerlich rezitieren. Finde heraus, welche Worte dir Trost und Kraft spenden. Am hilfreichsten sind ein oder zwei kurze Sätze, die du dir gut merken kannst, etwa: „Ich bin geborgen und werde gehalten.“ „Ich bin beschützt.“ „Alles wird gut.“ „Ich bin geliebt.“ 



Sorge gut für dich!


Wer gut für sich selbst sorgen kann, erholt sich weit schneller von Lebenskrisen, neigt weniger zu Ängsten, Depressionen und Burn-out und verfügt über mehr Selbstvertrauen. Psychologische Studien belegen dies. Erst eine gesunde Portion Selbstliebe verleiht uns offenbar die nötige Gelassenheit und innere Stärke für die Bewältigung des Alltags und befähigt uns dazu, unser seelisches Gleichgewicht auch in den Stürmen des Lebens nicht zu verlieren.
Doch seien wir ehrlich: Oft sind wir genau davon meilenweit entfernt. Stattdessen jagen wir uns rücksichtslos durch den Alltag und geißeln uns noch selbst, wenn uns schließlich die Puste ausgeht. Wie aber können wir lernen, besser für uns selbst zu sorgen? Ist es möglich, alte Muster der Selbstausbeutung aufzulösen und stattdessen Selbstfürsorge und Selbstliebe zu erlernen? Die moderne Hirnforschung ebenso wie die Positive Psychologie beantworten diese Fragen mit einem klaren Ja. Die Hirnforschung spricht in diesem Zusammenhang von der „Neuroplastizität“, der Formbarkeit des menschlichen Gehirns. Diese macht es möglich, dass wir bis ins hohe Alter negative Gedanken und Handlungsmuster mit neuen positiven Erfahrungen überschreiben können. Wir können es also jederzeit erlernen, gut für uns selbst zu sorgen. Und uns damit für ein reiches und erfülltes Leben öffnen.
Kleiner Tipp: Halte im Alltag öfters einmal inne und frage dich: Was würde mir jetzt richtig gut tun? So entwickelst du ein gutes Gespür für deine Bedürfnisse und sorgst gut für dich. 
Sei gut zu dir! Die Kunst der Selbstliebe

 




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