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Gehorchen ist keine Rechtfertigung zum Handeln

Hannah Arendt und die Pflicht zum Ungehorsam

Mit ihrem Werk und ihrem Leben ruft Hannah Arendt dazu auf, sich aus dem selbstgeschnürten Korsett des Gehorsams zu befreien, den Maulkorb abzustreifen, den wir uns haben anlegen lassen und furchtlos aus der Reihe zu tanzen statt im Gleichschritt zu marschieren.

Hannah Arendt war eine unerschrockene Denkerin und furchtlose Kämpferin für die Freiheit. Blinder Gehorsam und Unterwerfung waren ihr, der jüdischen Philosophin, die Nazi-Deutschland verlassen musste, ein Graus.

 

„Niemand hat das Recht, sein Gehorchen als Vorwand für die Rechtfertigung seines Handelns zu benutzen. Gehorchen ist keine Rechtfertigung für Handeln“, erklärte sie entschieden.

 

Die Freiheit, davon war sie überzeugt, muss immer wieder neu errungen und der Impuls zum Mitläufertum immer wieder neu abgewehrt werden. Das gilt heute ebenso wie damals. 

 

„Kein Mensch hat das Recht, Verantwortung an andere abzugeben, jeder Mensch kann sich fragen, was er selbst zu seiner Geschichte machen möchte und was nicht“.


Aus dem Buch von Christa Spannbauer: 31 Wege, um das Glück zu finden.
Aus dem Buch von Christa Spannbauer: 31 Wege, um das Glück zu finden.


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