"Ich habe die Nazis überlebt", sagt Rahel Mann gelassen. Als Kind war sie in einem Keller in Berlin versteckt.

Rahel Mann ist eine kraftvolle und lebensfrohe Frau. Heute wurde sie im Schöneberger Rathaus anlässlich ihres 80. Geburtstags geehrt. Prächtig sah sie aus in ihrem roten Kleid mit den großen bunten Blumen.

 

In diesem Berliner Kiez ist sie aufgewachsen, hier wurde sie von einer mutigen Arbeiterfrau im Keller ihres Wohnhauses vor der Gestapo versteckt. Und hier lebt sie heute noch. Aufgrund ihrer eindrucksvollen Geschichte und ihrer engagierten Zeitzeugenarbeit ist sie eine bekannte und hoch geschätzte Bürgerin.


Woher nur nahm sie als Kind die Kraft, diese Monate ganz allein im Keller versteckt zu überstehen? Und wer waren die mutigen Menschen, die für sie ihr Leben riskierten? Das wollte ich von ihr wissen. Auf dem Online-Portal Ethik heute ist mein Artikel anlässlich ihres 80. Geburtstags erschienen.


Zu meiner besonderen Freude wird Rahel, mit der mich seit unserer ersten Begegnung 2013 eine große Sympathie verbindet, bei der Eröffnung unseres neuen Salons im Hansaviertel zu Gast sein und uns ihre Lebensgeschichte erzählen.

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